wirweltmeister.de - Deutschlands großes WM-Blog

wirweltmeister.de
das große wm-blog
powered by myblog.de


Startseite
Archiv
Mitbloggen


Starte dein Blog!



Impressum
RSS-Feed
Mail-Abo

kostenloser Counter

random things i like

amiamo.de

München

Mit 'Schland ins Glück

Podolski schießt uns ins Viertelfinale


Public Viewing: Koeln-Deutz, voll von Menschen. Vorne: Frauen, eine mit Hut. Foto: David Meiländer

Juhu! „'Schland“ ist im Viertelfinale. Okay, eigentlich heißt es ja „Deutschland“, aber das sagt ja in diesen Tagen keiner. Richtig zu artikulieren ist uncool und „Deut“ eine total unwichtige Silbe. Lukas Podolski kann schließlich auch nicht wirklich reden und schießt Deutschland trotzdem zur Weltherrschaft. Oder zur Meisterschaft? Ich komme da immer durcheinander.

Oliver Kahn wirkt traurig bei diesem Spiel. Missmutig sitzt er in seiner Ecke und starrt aufs Spielfeld. Jens Lehmann hingegen blüht auf. Flink und grazil hält er die Bälle und schreit seine Abwehrspieler an, bewahrt dabei aber trotzdem die Contenance. Er ist ein Held und Gentlemen, aber noch lange kein Titan. Aber vielleicht muss er das gar nicht sein. Die Zeiten ändern sich. Die Zeit der Titanen ist vorbei, heute herrschen die Götter.. Und während Zeus Lehmann über das Tor der deutschen Nationalelf wacht, sitzt Kronos Kahn auf der Bank und trinkt Weizenbier. Nicht unbedingt die Insel der Seeligen, aber fast. Toll.

Dionysos Meiländer, Gott der Ekstase, jubelte heute in Köln beim Public-Viewing. Auf der Bühne stand: WDR-Lokalzeit Moderator Ralf Henscheidt. Großartig.
24.6.06 23:15


Fußball und Forschung

Neueste Studien sollen belegen: 40 Prozent der Tore sind Zufall. Und: die WM ist schlecht für unser Herz.



Deutschland-Polen, 90. Minute: Klose köpft gegen die Latte, der Ball springt zurück, Nachschuss Ballack: wieder Latte. Pech? Unvermögen? Purer Zufall, sagen Sportwissenschaftler aus Augsburg. In einer Studie haben sie herausgefunden: 40 Prozent der Tore verdanken Fußball-Mannschaften einem Faktor, der nur selten von den taktischen Überlegungen des Trainers berücksichtig wird: dem Zufall. Prof. Martin Lames und sein studentischer Mitarbeiter Alex Rössling haben für ihre Studie 638 Erstligatore aus Deutschland, Italien, Spanien, England, Frankreich und den Niederlanden analysiert. 40 von 100 Toren waren so nicht geplant oder zumindest nicht planbar: zum Beispiel, wenn die Flugbahn eines Balles abgefälscht wird, wenn der Ball vom Pfosten ins Tor springt oder wenn das Tor aus sehr großer Entfernung erzielt wurde. Aufgrund der Erkenntnisse empfielt Professor Lames den Zufall stärker in die Strategie miteinzubeziehen: "Nicht nur geplante Spielzüge führen zum Erfolg, vielmehr resultiert das Tor signifikant oft aus dem nicht Vorhersehbaren. Deshalb geht es nicht nur darum, schematisch Angriffe vorzutragen, es gilt vielmehr auch, einfach Unordnung herzustellen, etwas zu riskieren und sich auf Unvorhergesehenes einzustellen."

Eine Studie des Klinikums der Universität München soll klären, welche Auswirkungen die Fußball-WM auf uns, also die Fans hat. Untersucht wird "der Einfluss von emotionalem Stress auf die Häufigkeit kardiovaskulärer Ereignisse wie Myokardinfarkt oder plötzlicher Herztod." Kurz gesagt: Gibt es während der WM mehr Herzinfakrte als sonst? WirWeltmeister.de meint: Nochmal so knapp wie gestern, dann ist zumindest der aufbrausende Kollege Meiländer höchst gefährdet.

Zur Mathematik: Ein klassischer Fußball besteht aus 12 schwarzen Fünfecken und 20 weißen Sechsecken. Professor Dieter Kotschick aus München schrieb für das Magazin "American Scientist" einen Artikel darüber, wie man diese Vielecke anders anordnen könnte als gewöhnlich. Dass die Ergebnisse den offiziellen WM-Ball "Teamgeist" ablösen werden, bleibt aber unwahrscheinlich:


Grafik: M. Trott

Mathias Peer, 46, läuft 100m in 18,27 Minuten.
15.6.06 13:35


Torwartwechsel, bitte!

Jens Lehmann macht im Tor eine gute Figur, Kahn hingegen spielt auch gut


Foto: photocase.com

Mit Oliver Kahn wäre das nicht passiert. Er hätte den heran stürmenden Paolo Wanchope einfach angebrüllt und der deutschen Mannschaft so ein Eröffnungsspiel ohne Gegentor beschert. Allein schon wegen des Luftdrucks wäre der Costa-Ricaner umgekippt und wenn nicht das, dann vor Angst, dass Kahn ihn auffrisst. Jens Lehmann hat Stil, ist intelligent und gibt hervorragende Interviews. Aber er gehört nicht ins Tor, wo Deutschland ein gefährliches Monster und keinen Gentleman braucht.

Lehmann ist ein Mann für die Frauen. Mit seinen sinnlichen Locken und seiner feinen Sprache ist er der Traumfußballer schlechthin. Er ist einer, der zärtlich ist und doch hart zupacken kann. Attraktiv und doch ein Familienmensch. Kahn hingegen hat keine weichen Seiten. Er ist wie eine Mauer aus Stahl. Im Herzen und auf dem Platz. Und Stahl brauchen wir!

David Meiländer, 21, hat wegen Jens Lehmann und Schiedsrichter Elizondo Horacio sechs Euro verloren.
10.6.06 10:59


Nationalmannschaft: Der Weg zur WM



Noch erholen sich die deutschen Nationalspieler auf Sardinien von den Strapazen der Saison. Danach ist der Terminplan bis zum Eröffnungsspiel am 8. Juni jedoch vollgepackt:

bis zum 21. Mai
Regenerationstrainingslager auf Sardinien

21. - 30. Mai
Trainingslager in Genf

27. Mai, 17.00 Uhr
Freundschaftsspiel gegen Luxemburg in Freiburg, das ZDF überträgt.

30. Mai, 20.30 Uhr
Freundschaftsspiel gegen Japan in Leverkusen, die ARD überträgt.

2. Juni, 19.00 Uhr
Freundschaftsspiel gegen Kolumbien in Mönchengladbach, das ZDF überträgt.

5. Juni
Bezug des WM-Quartiers in Berlin

9. Juni, 18.00 Uhr
WM-Eröffnungsspiel gegen Costa Rica in München, das ZDF überträgt
19.5.06 11:08



wirweltmeister.de ist das große Gemeinschaftsblog von myblog.de zur Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland.
© by myblog.de 2006.